DIE GRÜNEN IN DOSSENHEIM

Stimmungsvoller Jahresauftakt beim Neujahrsempfang

Mit 120 Gästen gab es am vergangenen Sonntag einen stimmungsvollen Jahresauftakt beim traditionellen Neujahrsempfang der Bergsträßer Grünen in Schriesheim. Für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Landtagskandidaten Uli Sckerl war es zugleich der Start in einen kurzen engagierten Landtagswahlkampf.Daneben war aber mit Gisela Erler, der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung und der Bundestagsabgeordneten Franziska Brantner auch landespolitische Prominenz vertreten.

 

 

Gisela Erler steht für Kretschmanns „Politik des Gehört Werdens“. Sie hat in den letzten 5 Jahren die frühzeitige und umfassende Bürgerbeteiligung auf allen staatlichen Ebenen, insbesondere in den Gemeinden zum Markenzeichen der grün-roten Koalition gemacht. Erler betreut mit ihrem Stab aktuell auch die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. In ihrer Rede brachte sie die derzeit aktuellen Themen wie die Bewältigung der Flüchtlingskrise und andere wesentliche politische Fragen aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zur Sprache. Sie hat für ihre Tätigkeit eine klare Botschaft: „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürgern stärker an politischen Entscheidungen teilhaben lassen. Wir schaffen verbindliche Angebote, die jede Bürgerin und jeder Bürger nutzen kann, um auf allen Ebenen an Entscheidungen mitzuwirken. Damit wollen wir auch der in den vergangenen Jahren zugenommenen Staats-, Politik- und Parteienverdrossenheit entgegenwirken“. 

 

Die Grünen bleiben auf dem Kurs der Willkommenskultur für Flüchtlinge, auch wenn die politische Situation schwieriger geworden ist. Allerdings wurden zwei weitere Dinge ebenso deutlich betont: Das Grundgesetz und die demokratischen Grundwerten gelten bei uns uneingeschränkt. Sexuelle Gewalt gegen Frauen muss entschieden bestraft werden. Wer das Selbstbestimmungsrecht nicht achtet, kann keinen Platz in einer demokratischen Gesellschaft haben. Für die Flüchtlingsaufnahme brauchen wir dringend eine europäische Lösung, Deutschland kann nicht allein die humanitären Verpflichtungen der Europäischen Union schultern. Auch das haben die Staatsrätin Gisela Erler, Franziska Brantner, Fadime Tuncer und Uli Sckerl in ihren Beiträgen sehr deutlich gemacht.

 

Für gute Stimmung sorgte das bekannte Jazz-Quartett Saxophonia.