Der grüne Plan gegen Wirtschaftskrise und Klimawandel

 

Veranstaltung zur Europawahl 2009 mit Reinhard Bütikofer, Spitzenkandidat der Grünen

 

Dienstag, 26. Mai 2009, Beginn um 19.30 Uhr

Weinheim, Rolf-Engelbrecht-Haus, Breslauer Str. ( Weststadt)

Am Dienstag, 26. Mai 2009, kommt Reinhard Bütikofer, bis 2008 langjähriger Bundesvorsitzender und jetzt Spitzenkandidat auf der Bundesliste zur Europawahl, zu einer Veranstaltung in die Zwei-Burgen-Stadt.

 

Das Thema des Abends lautet " Der grüne Plan gegen Wirtschaftskrise und Klimawandel", im Mittelpunkt steht der "Green News Deal", stehen Instrumente und Vorschläge gegen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise, Konzepte, um dem rasanten Klimawandel zu begegnen, Lösungen für die krisenhaften Entwicklungen und ihre gemeinsamen Ursachen in vielen Bereichen.

 

Der "Green New deal" hat ja in den letzten Monaten weltweit Furore gemacht und wird inzwischen von Südkorea bis Kalifornien gefordert.

 

Wir laden Euch zu dieser sicherlich sehr interessanten Veranstaltung herzlich ein. Da Europathemen unsere Wahlkämpfe in den Kommunen gewiss nicht dominieren, besteht am 26. eine gute Gelegenheit sich aus erster Hand über das grüne Europawahl-Programm zu informieren.

 

 

Reinhard Bütikofers Drähte glühen immer: Der Vieltelefonierer brachte es mit seiner sechsjährigen Amtszeit zum Rekord-Parteivorsitzenden der Grünen. Nicht umsonst: Mit einer hohen integrativen Kraft vermittelte er immer wieder zwischen verschiedenen Positionen in der Partei und brachte sie gleichzeitig programmatisch voran. Reinhard ist Vater des grünen Grundsatzprogramms. Er ist Mitbegründer und Vordenker der Europäischen Grünen Partei. Er wirbt für einen Green New Deal, den grünen Plan zur Bekämpfung von Klimawandel und Wirtschaftskrise, für ein ökologisches, soziales und zukunftsfähiges Europa.

 



Reinhard Bütikofer

Reinhard Bütikofer, Spitzenkandidat der Grünen für das europäische Parlament

Reinhard Bütikofer wurde 1953 in Mannheim geboren und wuchs in Speyer auf. Er verbrachte ein Jahr an einer amerikanischen Highschool in Wisconsin. Nach dem Abitur studierte er ab 1971 in Heidelberg Philosophie, Geschichte und anfangs auch Sinologie.

In Heidelberg begann auch das politische Engagement Reinhards. Zunächst in der Studentenbewegung, dann als Studentenvertreter. Ab 1982 war er in der Grün-Alternativen Liste aktiv und wurde 1984 in den Stadtrat von Heidelberg gewählt. Danach wurde er auch Mitglied bei den GRÜNEN.

Nach vier Jahren Kommunalpolitik wurde Reinhard Bütikofer 1988 in den baden-württembergischen Landtag in Stuttgart gewählt. Dort war er finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion und zuständig für Europapolitik. 1996 kandidierte er nicht erneut und legte ein Familienjahr ein.

1997 wurde Reinhard Landesvorsitzender der baden-württembergischen Grünen. Anderthalb Jahre später wurde er zum Grünen Bundesgeschäftsführer gewählt.

Als Bundesgeschäftsführer und Vorsitzender der Grundsatzprogrammkommission trug er maßgeblich zur Neufassung des Grünen Grundsatzprogramms bei, dessen Ausrichtung er als „realistischen, ökologischen Kurs der linken Mitte“ beschreibt.

Im Dezember 2002 wählte ihn der Grüne Bundesparteitag zum Bundesvorsitzenden. Im März  2008 gab er bekannt, sich nicht noch einmal für den Bundesvorstand der Partei zu bewerben, und stattdessen für das Europäische Parlament kandidieren zu wollen. Seine Amtszeit als Bundesvorsitzender endete im November 2008.

Seit 1999 engagiert sich Reinhard Bütikofer für die Grünen auf europäischer Ebene als deutscher Delegierter. Er war Mitglied mehrerer Arbeitsgruppen der Europäischen Grünen Partei bzw. ihres Vorläufers. 2004 war er an der Entwicklung der ersten gemeinsamen Grünen Europawahlkampagne beteiligt. Auch die diesjährige transnationale Kampagne der Europäischen Grünen Partei bereitete er auf europäischer Ebene mit vor.

Der Europaparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Dortmund im Januar dieses Jahres wählte ihn mit großer Mehrheit auf Listenplatz 2 der Grünen Liste für die Europawahl.

Reinhard Bütikofer lebt in Berlin, ist Vater von drei Töchtern und seit 2001 mit Renée Krebs verheiratet.